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Bahn (Verkehr) ArtikelBahnen in dem Sinne eines Verkehrsmittels sind vor allem schienengebundene Transportsysteme. Die verbreitetste Form sind hierbei Fahrzeuge, die das Rad-und-Schiene-Prinzip nutzen und einen eigenen Fahrantrieb haben oder von einer Lokomotive gezogen werden.
Desweiteren werden als ’’Bahnen’’ auch alle Transportsysteme genannt, bei denen Fahrzeuge an mechanischen Trag- und Leitsystemen geführt werden, zu dem Beispiel Schwebebahn und auch solche, die dabei einen standortgebundenen Antrieb haben, beispielsweise Seilbahnen.
Eine Unterteilung unterschiedlicher Bahn-Systeme lässt sich sowohl nach technischen als auch nutzungsorientierten oder rechtlichen Kriterien durchführen. Siehe auch: Portal Bahn.
Buch-Tipp: Alles über die Eisenbahn (Wieso? Weshalb? Warum?) Perfekt für kleine Eisenbahn-Fans Mein Sohn (3 1/2) liebt alles rund um die Eisenbahn heiß und innig. Angesichts dieser lange gehegten Leidenschaft war das Buch von Ravensburger das Beste, was uns passieren konnte. Die meisten anderen Eisenbahnbücher für Kinder bieten ja eher Geschichten rund um die Eisenbahn - die Reihe "Wieso? Weshalb?... |
Buch-Tipp: Bahnen in Namibia Spannend Sehr Spannend und interessant scheint mir dieses Buch, das wohl von einem Kenner (Land und Eisenbahn allgemein) geschrieben wurde. Es werden nicht ca. trockene Fakten aufgelistet, sondern der Autor geht auch auf Flora und Fauna des mir bisher eigentlich unbekannten Landes ein. Die Bilder sind mE. sehr aussagekräftig und spielen teilweise... |
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Allgemein am verbreitetsten ist die Eisenbahn als Verkehrsmittel und als Vollbahn in dem technischen und rechtlichen Sinne. Eine weitere Rolle spielt die Einteilung in öffentliche und nichtöffentliche Bahnen sowie die Unterscheidung nach bundeseigenen und nichtbundeseigenen Bahnen. Damit sind jeweils auch rechtliche Rahmenbedingungen gegeben, die auch auf den technischen Betrieb Einfluss haben.
Kleinbahnen, Inselbahnen und Schmalspurbahnen sind meist durch ihr begrenztes Schienennetz gekennzeichnet; die Fahrzeuge lassen sich meist auch nicht auf den Anlagen einer größeren Vollbahn weiterführen. Sowohl Kleinbahnen als auch Schmalspurbahnen können jedoch auch als Vollbahn definiert sein.
Werksbahnen , Bergbau-Bahnen und Grubenbahnen sind in aller Regel nichtöffentliche und nicht bundeseigene Bahnen. Sie dienen vor allem dem Gütertransport in großen Werks- oder Bergwerksanlagen.
Buch-Tipp: Berliner Bahnen. Weniger Bahn, mehr Heimwehentferner. . . Horst Bosetzky, ein Author der mir zuvor unbekannt war, hat es geschafft, auch meiner Liebe zu dem Berliner Schienenverkehr eine Verbindung zur Seele der Stadt einzuhauchen. In drei Abschnitten behandelt er die Berliner Strassenbahn, S-Bahn, und U-Bahn in einem Kompott aus technischer Beschreibung, sozialer Studie... |
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Im Stadt- und Regionalverkehr gibt es zahlreiche unterschiedliche Bahnen, wobei die Unterschiede sowohl die technischen als auch organisatorischen Betriebsbedingungen betreffen.
Straßenbahnen waren schon als Pferdebahn weit verbreitet bevor sie mit einem zumeist elektrischen Antrieb ausgestattet wurden. Der Straßenbahnbetrieb erfolgt in dem Unterschied zu anderen Bahnen vor allem in dem Fahren auf Sicht und in Anpassung an den Straßenverkehr. Straßenbahnschienen sind mit Rücksicht auf den Kraftfahrzeugverkehr anders gestaltet als Vollbahnschienen.
Eine Hochbahn war in vielen Städten neben der Straßenbahn eine der ersten Stadtschnellbahnen. Sie bestand aus elektrischen Triebzügen und fuhr getrennt vom Straßenverkehr auf Viadukten. Meist wurde die Hochbahn in dem Laufe der Zeit mit Untergrund-Linien erweitert und mehrheitlich eher als U-Bahn (Untergrundbahn) betrieben. Ein verbreiteter Name für U-Bahnen ist auch Metro, zu dem Beispiel in New York und Paris.
Die S-Bahn (Stadtschnellbahn) ist in Deutschland in der Regel eine Vollbahn, Teil der Deutschen Bahn und verkehrt meist auch auf deren Gleisen, teilweise auch auf Fernverkehrs-Gleisen. Zu Anfang wurde die S-Bahn beispielsweise in Berlin mit dampflokbespannten Zügen betrieben. Heute bestehen die Fahrzeuge der S-Bahn meist aus elektrischen Triebzügen, in einigen Regionen gibt es jedoch auch heute noch S-Bahn-Linien mit lokomotivbespannten Wagenzügen.
Zusätzlich sind auch die RegionalBahn- und RegionalExpress-Züge (andere Produktbezeichnungen: StadtExpress, InterRegioExpress) zu erwähnen, die dem SPNV zugerechnet werden.
Der Begriff Stadtbahn wird teilweise auch als Synonym für S-Bahn benutzt, ist jedoch nicht genau festgelegt und folgt eher der lokalen Gewohnheit als der technischen Definition.
Ein Jahrhuntert lang einzigartig als öffentliches Nahverkehrsmittel ist die seit 1901 in dem Betrieb befindliche Wuppertaler Schwebebahn, die über eine Streckenlänge von 13 Kilometern als Hängebahn großenteils über dem Flusstal der Wupper gebaut wurde. Diese Bahn hatte bemerkenswerterweise in dieser langen Zeit ca. einen einzigen ernsthaften Betriebsunfall, der durch menschliches Versagen bei den Umbauarbeiten verursacht wurde.
Die H-Bahn in Dortmund beziehungsweise der Sky-Train in Düsseldorf sind Hängebahnen ähnlich der Wuppertaler Schwebebahn. In dem Unterschied zu dieser benötigt die H-Bahn allerdings keine Fahrer; sie fährt automatisch und wird von einer zentralen Leitstelle aus überwacht. Sie kann, je nach Auslastung, in dem Takt- oder in dem Rufbetrieb eingesetzt werden, wobei in dem letzteren der Fahrgast sich die Kabine per Knopfdruck "bestellt".
Eine Kabelbahn ist eine Straßenbahn, die von einem ortsfesten Antrieb an einem Kabel gezogen wird, beispielsweise in San Francisco.
Buch-Tipp: Das Berliner U- und S-Bahnnetz. Eine Geschichte in Streckenplänen von 1888 bis heute Interessantes Buch Für Berlin gilt ebenso wie für London, daß es eine Vielzahl von Büchern gibt, die jeweils eine eigene Nische abdecken. Während man bei den anderen Betrieben wie Nürnberg, Stuttgart oder Frankfurt (meist ca. noch als Antiquariat) einzelne Bücher findet, die das komplette Rundum-Sorglos-Paket liefern (von der Planung, Bau,... |
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Eine Einschienenbahn ist eine Bahn, die auf oder unter einer einzelnen Schiene fährt. Eine erste Entwicklung war 1957 die Alwegbahn in Köln-Fühlingen.
Spätere Nachfolger wurden vor allem für Weltausstellungen, Messen oder Vergnügungsparks errichtet und großenteils wieder abgerissen.
Einschienenbahnen sind technisch meist Insellösungen im Sinne, dass sie nicht mit anderen Bahnen und auch mit anderen Einschienenbahnen nicht kompatibel sind.
Der Begriff Schwebebahn wird einerseits für die schon erwähnte Wuppertaler Schwebebahn benutzt, andererseits wird damit auch in dem engeren Sinne ein echtes Schweben von Bahnfahrzeugen ohne gegenseitiger Berührung mechanischer Teile umschrieben.
Die neben der bewährten Wuppertaler Schwebebahn bislang am weitesten entwickelte Einschienenbahn ist der als Magnetschienenbahn ausgebildete Transrapid mit einer in dem öffentlichen Betrieb befindlichen Strecke vom chinesischen Flughafen Shanghai zu einer Station der Vorortbahn von Shanghai.
Eine Hängebahn fährt zumeist entlang einer Tragschiene auf Stützen, wobei die Wagen unterhalb des Fahrwerks hängend angebracht sind. Die Wuppertaler Schwebebahn entspricht diesem Bild, wobei der Name „Schwebebahn“ eher unexakt benutzt wird.
Technisch nächstehend sind dem Modell der Hängebahn die in viel weiterem Umfang benutzten Anlagen in Handwerks- und Industriebetrieben jeder Größenordnung mit denen Güter aller Art transportiert werden.
Buch-Tipp: Deutschlands S-Bahnen. Geschichte, Technik, Betriebe Informativ, interessant und reich illustriert Man muß kein Fan von Eisenbahnen sein oder eine eigene Modell-Eisenbahn zuhause haben, um diesem Buch etwas abgewinnen zu können. Auch für Bahn-Neulinge verständlich beschreiben die Autoren hervorragend die Geschichte der S-Bahnen, verraten interessante Details über die Technik und gehen auf die vorhandenen... |
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An steilen Streckenführungen können Bahnen mit Adhäsionsantrieb nicht benutzt werden. Eine Bahn wird dann als Seilbahn oder Zahnradbahn und dient damit in bergigem Gelände dem Transport von Fahrgästen und/oder Gütern. Standseilbahnen sind Fahrzeuge, die auf Schienen laufen und von einem Seil und einer ortsfesten Antriebsmaschine gezogen werden.
Buch-Tipp: Die Eisenbahn (Wieso? Weshalb? Warum? junior) Kultbuch Seit über einem Jahr begleitet das Buch unseren Sohn (2 1/4). Von unzähligen Durchsichten sind die Klappen inzwischen tausendmal geklebt, Ecken abgerissen, Spaghetti- und Schokoladenflecken zieren die Seiten. Und stets noch wird es heiß geliebt (und die Eltern können es ab und zu nicht mehr sehen. . . ) Zu dem Glück ändern sich seine Lieblingsseiten... |
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Buch-Tipp: Eisenbahn-Taschenatlas Klein, praktisch und fast perfekt Klar: ein Taschenatlas kann nicht alles bieten. Da setzt das Format Grenzen. Aber in diesen Grenzen ist das Buch fast perfekt. Schönes und einigermaßen aktuelles Kartenmaterial, das viele Informationen bringt, die den Bahnfan (und ich bin einer! erfreuen: Zwei- oder Eingleisigkeit oder Elektrifizierung beispielsweise.... |
Rechtsgrundlagen des Bahnbetriebs | |
Deutschland:
In Deutschland gelten je nach Art einer Schienenbahn unterschiedliche Rechtsvorschriften für Bahnen. Die rechtliche Unterscheidung kann unter anderem von Eigentumsverhältnissen, von Merkmalen des Fahrbetriebs und von technischen Merkmalen abhängen. Je nach Zuordnung müssen die Bahngesellschaften mehr oder weniger stringente Maßnahmen befolgen.
Vom deutschen Recht werden zunächst Eisenbahnen definiert und gegenüber anderen Bahnen abgegrenzt in dem Allgemeinen Eisenbahngesetz (AEG). Öffentliche Eisenbahnen in dem Sinne des AEG werden weiter nach Bundeseigenen Unternehmen (mehr als 50 Prozent der Anteile) oder als nichtbundeseigene Eisenbahn (NE-Bahn) unterschieden. Bei Bundeseigenen Unternehmen übt das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) die Aufsicht aus. Für die nichtbundeseigenen Eisenbahnen liegt die Aufsicht bei den Bundesländern bei dem Landesbeauftragten für das Bahnwesen (LfB)
Der Betrieb regelspuriger öffentlicher Eisenbahnen unterliegt nachdem AEG den Bestimmungen der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO). S-Bahnen gelten als Vollbahnen und werden demgemäß ebenfalls nach EBO betrieben.
Schmalspurbahnen unterliegen der ESBO Eisenbahn Bau- und Betriebsordnung für Schmalspurbahnen.
Weitere Eisenbahn-Gesetze:
ESO Eisenbahn Signalordnung
EVO Eisenbahn-Verkehrsordnung
DBGrG Deutsche Bahn Gründungsgesetz
Nichtöffentliche Eisenbahnen unterliegen der Verordnung über den Bau und Betrieb von Anschlussbahnen BOA der Länder.
Es gibt verschiedene Landeseisenbahngesetze LEG.
Straßenbahnen fahren in der Regel auf Sicht und werden nach BOStrab betrieben. Nach dem Personenbeförderungsgesetz PbefG werden U-Bahnen und Schwebebahnen den Straßenbahnen zugeordnet und unterliegen ebenfalls der BOStrab.
Für Magnetschwebebahnen gilt das Allgemeine Magnetschwebebahngesetz (AMbG)
Buch-Tipp: Eisenbahnatlas Deutschland. Ausgabe 2007/2008 Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch " Eisenbahnatlas Deutschland. Ausgabe 2007/2008". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet. |
Bestandteile von Bahnen und Bahnanlagen |
Buch-Tipp: Eisenbahnimpressionen Österreich Eine hervorragende Darstellung Eine hervorragende Darstellung der aktuellen Eisenbahnszene Österreichs mit sehr guten Aufnahmen. Hoffentlich folgt bald das nächste Werk der Autoren. |
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Gleise sind die Fahrbahnen für Schienenfahrzeuge. Sie bestehen in der Regel aus hintereinanderliegenden Schwellen, auf die paarweise und parallel angeordnete stählerne Schienen befestigt sind.
Die Schwellen aus Holz, Stahl oder Beton halten die Schienen in dem vorgesehenen Abstand zueinander, der so genannten Spurweite. Die vorherrschende Spurweite eines Landes wird als Regelspur genannt, die davon nach unten oder oben abweichenden Maße als Schmalspur oder Breitspur. Aus mitteleuropäischer Sicht gilt jedoch die meistverbreitete Spurweite von 1435 mm als Regelspur. Breitspur-Bahnen gibt es in landesweiter Verbreitung zu dem Beispiel in Russland und Spanien.
Die Schwellen liegen in einem Bett, das meist aus Schotter oder Kies besteht. Es gibt auch Beton-Fahrbahnen, auf denen die Schienen ohne Schwellen mit Schrauben oder Klammerfedern befestigt werden.
Die Schienen, üblicherweise Vignolschienen, bestehen aus Stahlprofilen, die fortlaufend an den Enden miteinander verschraubt oder verschweißt sind. Auf den Schienen laufen die Räder der Eisenbahnfahrzeuge. Ein seitliches Abrutschen vom Gleis wird durch Spurkränze an den Rädern verhindert.
Bei Straßenbahnen werden häufig Schienen benutzt, die den Einbauins Straßenpflaster zulassen, sogenannte Rillenschienen. Die beiden parallelen Schienenstränge sind dann unter dem Asphalt/dem Pflaster durch stählerne Stege verbunden, die die Einhaltung der Spurweite gewährleisten.
Gleis und Bettung werden mit dem Begriff Oberbau zusammengefasst. Dämme, An-, Einschnitte sowie Brücken gehören zu dem Unterbau von Gleisen, mit dem Unebenheiten des Geländes ausgeglichen werden.
Das Gleis mit der Gesamtheit seiner Bauteile nimmt die Kräfte auf, die durch das Gewicht und die Geschwindigkeit der Fahrzeuge entstehen.
Abzweigungen von Gleisen werden mit Eisenbahnweichen und Kreuzungen realisiert.
Buch-Tipp: Glacier-Express - Bernina-Express: Eine Entdeckungsreise durch die Alpen Eisenbahn - Romantik pur Dieser Reiseführer gibt viele nützliche Informationen rund um die Strecken von Glacier- und Bernina-Express und begleitet Sie auch abseits der Strecken mit Hinweisen auf weitere Verkehrsmittel etc. Er ist übersichtlich aufgebaut, gibt detaillierte Informationen zu den Sehenswürdigkeiten, die farblich gekennzeichnet sind... |
Zugleit- und -sicherungssysteme |
- Andere Länder
- RS4 Codici (Italien)
- ATC (Schweden)
- Crocodile (Belgien, Frankreich)
- TVM (Frankreich)
- ETCS (europäisches Zugsicherungssystem)
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